Ostern in Attendorn – uralte Tradition

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Ostern in Attendorn ist eine ganz besondere Zeit. Geprägt von uralten Traditionen verleben Attendorner und zahlreiche Gäste drei Tage im Zeichen des Kreuzes.

Am Karfreitag werden die Osterkreuze im Wald ausgesucht, die dann am Karsamstag nach dem Ostersemmelsegnen geschlagen werden. Später werden Sie auf dem Marktplatz bei einer plattdeutschen Ansprache vermessen bevor die vielen hundert Poskebrüder sie dann allein mit Manneskraft auf die Osterköppe bringen.

Ostern in Attendorn
Eines der vier Attendorner Osterkreuze kurz vor dem Entzünden

Am Ostersonntagmittag werden die Kreuze aufgestellt und die Osterfeuer hergerichtet. Wenn dann um 21.00 Uhr das Kreuz auf dem Kirchturm leuchtet werden die vier Feuer angezündet. Kurz danach startet eine Sternprozession aus den vier Stadttoren zur Pfarrkirche. „Das Grab ist leer, der Held erwacht!“ ist nun wahrhaftig Zeichen der Auferstehung Jesu und das Ende der traditionellen Ostertage in der Hansestadt.

Jedes Jahr zieht auch uns das Brauchtum wieder in seinen Bann. David Frey (Flycam Sauerland) mit seinem Team die Geschehnisse in Attendorn 2015 mit der Kamera dokumentiert.

Mehr über das Attendorner Osterbrauchtum erfahren Sie hier: attendorner-geschichten.de

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