Ausbildungskampagne „frisch gebackene Azubis“ der Bäcker-Innung gestartet

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Der Duft von frischen Brötchen

Man stelle sich mal vor, es ist Wochenende, im Jahr 2030. Man kann ausschlafen und in aller Ruhe frühstücken. Frischer Brötchen- und Kaffeeduft strömt in die Nase. Die Sonne scheint auf die Haut. Ein frisches Croissant wartet für einen perfekten Start in den Tag. Klingt nach einem perfekten Morgen? Könnte so sein, wenn der Bäcker um die Ecke nicht seit neuestem samstags und sonntags geschlossen hätte. Wieso, fragen Sie sich? Frische Brötchen und Croissants oder tolle Torten für den Geburtstag sind doch stets beliebt? Die Backwaren mögen es sein, der Beruf des Bäckers / der Bäckerin oder des Fachverkäufers / der Fachverkäuferin ist es aber leider bei jungen Ausbildungskräften kaum noch. Die Bäckereibetriebe haben deutschlandweit Probleme, motivierte Ausbildungskräfte für sich zu gewinnen. Ein echtes Zukunftsthema also…

Ausbildungskampagne „frisch gebackene Azubis“ der Bäcker-Innung gestartet - region, region-arnsberg-sundern

Die Initiatoren der großen Ausbildungskampagne: Vertreter*innen von 13 Bäckerei-Betrieben aus dem Hochsauerlandkreis zusammen mit den Organisatoren der Kreishandwerkerschaft Hochsauerland, dem Hochsauerlandkreis, der Wirtschaftsförderung und Vertreter*innen des Berufskollegs in Meschede.

Auch das Hochsauerland bleibt von dieser Problematik nicht verschont. Doch das möchte die Bäcker-Innung HSK gemeinsam mit 13 Bäckereibetrieben aus dem Hochsauerlandkreis und der Kreishandwerkerschaft Hochsauerland nicht einfach so tatenlos hinnehmen. Stattdessen rufen sie eine große Ausbildungskampagne ins Leben: Unter dem Motto „Frisch gebackene Azubis“ machen sie mit verschiedenen Kampagnenmotiven auf die Vorteile der Berufe im Backhandwerk aufmerksam. Mit tollen Teams, vielen Möglichkeiten für die persönliche Weiterentwicklung, einem krisensicheren Arbeitsplatz und dem Duft von frischem Brot (und zwar garantiert täglich!) stehen den jungen Nachwuchskräften die Familienbetriebe offen. Die Kampagne möchte gezielt Bewerberinnen und Bewerber für die vielfältigen Ausbildungsverhältnisse rekrutieren. Elisabeth Vielhaber, Geschäftsführerin der Bäckerei Vielhaber aus Sundern, betont die Bedeutung dieser wichtigen Ausbildungskampagne: „Das Bäckerhandwerk steht beruflich vor großen Herausforderungen. Viele Bäckereien suchen händeringend neue Auszubildende, deren Anzahl in den letzten Jahren drastisch gesunken ist. Wir haben uns daher über die Bäcker-Innung mit anderen Betrieben zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: Neue, talentierte Auszubildende gewinnen und den Beruf des Bäckers / der Bäckerin und des Fachverkäufers / der Fachverkäuferin als starke Berufswahl für die Zukunft zu positionieren.“

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Auszubildende zum Bäcker und zur Bäckerin erschaffen selbst eigene Kreationen in einem systemrelevanten Arbeitsplatz. Das findet auch Auszubildende Charlotte Balzer, die sich aktuell im dritten Lehrjahr zur Bäckerin-Ausbildung beim Bäcker-Innungs-Mitglied Dommes aus Schmallenberg befindet: „Jeder Tag ist anders – dadurch ist genügend Abwechslung im Beruf Programm. Ich habe meistens sehr früh Feierabend und dadurch den Nachmittag Zeit für meine Familie und Freunde.“ Auch die Fachverkäuferinnen und Fachverkäufer gelten als wahre Multitalente: sie müssen beraten, managen und gleichzeitig Expertinnen und Experten auf ihrem Fachgebiet sein. Durch die Arbeit mit den Menschen haben sie jede Menge Kundenkontakt und geben täglich ihr Bestes dafür, Genussmomente für ihre Kundinnen und Kunden zu schaffen.

Mit Hilfe von Großflächenplakaten, einer ansprechenden Instagram- und Facebook-Seite sowie einer eigenen Homepage unter www.frisch-gebackene-azubis.de werden potenzielle Zielgruppen mit verschiedenen Touchpoints erreicht. „Der gemeinsame Auftritt der verschiedenen Bäckereibetriebe verspricht vor allem eines: Zusammenhalt, ein Wir-Gefühl und die nachhaltig positive Wahrnehmung der Berufe in den Köpfen der Menschen. Die Mitarbeitenden werden so aktiv zu Botschaftern der Kampagne.“, ist sich Jochem Hunecke, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, sicher. Hervorzuheben sind vor allem über 600.000 Brötchentüten, die genau in der entscheidenden Minute eine Vielzahl von Personen aus dem Sauerland auf die Kampagne aufmerksam machen. Egal also, ob Mütter und Väter, Tanten und Onkel, Omas und Opas oder die zukünftigen Bäckerinnen, Bäcker, Fachverkäuferinnen und Fachverkäufer selbst: man kann sich gewiss sein, dass jeder oder jede von uns in Zukunft mit einem der vier Kampagnenmotive in Berührung kommen wird. Und wenn das passiert, ist alles sofort wieder da: Der frische Brötchenduft in der Nase, der perfekte Start in den Tag. Es wäre doch traurig, wenn es diesen bald nicht mehr so geben würde, oder?

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