KULTUR ROCKT: ein mitreißendes Festival-Wochenende im Pferdestall

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Foto: Ralf Litera
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Wieder einmal schlugen im Pferdestall in Sundern-Dörnholthausen die Herzen vieler Kultur-Begeisterter höher. Vom 23. bis 26. September haben bei KULTUR ROCKT Top-Acts aus den Genres Klassik, Rock/Pop, Literatur, Schauspiel und bildender Kunst abwechselnd für aufregende, lebendige, emotionale und ganz besondere Momente gesorgt.

Der Vorstand des KULTUR ROCKT e.V. zieht ein rund um positives Resümee: „Wir haben lange auf dieses Wochenende gewartet, nachdem im letzten Jahr das Festival pandemiebedingt vollständig abgesagt und in diesem Jahr auf September geschoben wurde. Wir sind froh, dass alle Rahmenbedingungen gepasst haben und wir mit einem moderaten Hygienkonzept endlich wieder gemeinsam mit vielen Begeistertern Kunst und Kultur live im Pferdestall erleben konnten. Das Programm versprach ein Highlight nach dem nächsten und genauso ist es gekommen. Die verschiedenen Genres, die hochkarätigen Künstler*innen und die intime Atmosphäre im Pferdestall sorgten wieder einmal für ganz besondere Erlebnisse.“

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Foto: Ralf Litera

Das Festival begann am Donnerstagabend mit einem wahren Feuerwerk: Gentleman heizte mit seiner Band den ca. 500 Besucher*innen gut ein und sorgte von Minute eins nach einem spektatulären Licht-Inferno für beste Stimmung drinnen und draußen. Welthits wie „Superior“ performte er teils nicht auf, sondern hautnah mit seinen Fans vor der Bühne. Es wurde gesungen, getanzt und gefeiert, bis in den frühen Morgen.

Der Freitag begann mit der Vernissage der diesjährigen Preisträgerin des KULTUR ROCKT Preises für bildende Kunst, Miriam Jonas. Leider konnte sie nicht selbst vor Ort sein, stellvertretend nahm Tanja Pirsig-Marshall vom LWL-Museum für Kunst und Kultur den Preis entgegen und führte in die Werke der Preisträgerin ein. Dennoch werden wir Miriam Jonas vielleicht bald im Sauerland begrüßen können, denn Teil des Preises ist wie immer neben einer Urkunde, einem Preisgeld über 1.500 € sowie einer Einzelausstellung auch die Möglichkeit eines Artist-in-Residence-Stipendiums von bis zu einem Monat.

Im Abendprogramm am Freitag, gleich nach der Vernissage, zog Schauspieler Daniel Sträßer das Publikum mit seiner Lesung aus dem Roman „Fang den Hasen“ von Lana Bastašić und seiner klaren Stimme in den Bann. Im nachfolgenden Bühnengespräch mit Matthias Berghoff, 1. Vorsitzender des KULTUR ROCKT e.V., erfuhr das Publikum auch mehr über den Privatmensch Daniel Sträßer, der zum Ausgleich in den eigenen vier Wänden leidenschaftlich gern kocht: „Ich würde sagen, ich habe mittlerweile die Klassiker der italienischen Pasta-Gerichte perfektioniert.“

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Foto: Ralf Litera

Am Samstag dann der Auftakt des Klassik-Programms: Starpianist und 2. Vorsitzender des KULTUR ROCKT e.V. Alexander Krichel stellte im Klavier-Rezital sein neues Album vor, dass am 1. Oktober 2021 erscheint, mit Werken von George Enescu und Modest Mussorgskys. Im zweiten Teil nahm er das Publikum mit den „Bildern einer Ausstellung“ mit auf eine Reise in das Innerste der Seele. Die Musik stellt die Gemälde von Viktor Hartmann auf narrative Art und Weise dar, fast wie eine Geschichte, die erzählt wird – die Besucher*innen konnten im wahrsten Sinne des Wortes durch die Austellung flanieren.

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Foto: Ralf Litera

Am Sonntagnachmittag wurde es dann magisch. Marc Weide erhielt 2018 sensationell den ersten Platz bei der Weltmeisterschaft der Zauberkunst in der Sparte Salon Magie und wurde zum „Magier des Jahres 2018“ durch den Magischen Zirkel e.V. gekürt. Als Zauber-Entertainer versteht er es, seine Zuschauer*innen mit seiner modernen Unterhaltung und Nahbarkeit zu verzaubern. Aus nächster Nähe konnten ihm Jung und Alt auf die Finger schauen und kamen doch aus dem Staunen nicht heraus.

Den fulminanten Abschluss des Festivals bildeten am Sonntagabend, am zweiten Klassik-Abend, das Goldmund Quartett gemeinsam mit Alexander Krichel im Klavier-Quintett. 2019 gab das Quartett, das zu den besten Streichquartetten auf internationaler Bühne zählt, sein Debut im Pferdestall und versprach im Quintett wieder zu kommen – dieses Versprechen wurde nicht nur eingelöst, sondern weit übertroffen. Mit Werken von Dmitri Schostakowitsch und César Franck lieferte das Quintett ein Konzerterlebnis der Extraklasse. Der Vorteil am September-Termin: bis zum nächsten Festival dauert es kein ganzes Jahr mehr. Der 16. bis 19. Juni 2022, dann wieder das klassische Fronleichnamswochenende, kann schon im Kalender vermerkt werden. „Wir laufen nach der Corona-Pause gerade erst wieder warm und stecken schon bald wieder in den nächsten Vorbereitungen – endlich gibt es wieder regelmäßig kulturelle Highlights!“, macht das Festival-Team Lust auf die nächsten Events. Wer nicht so lange warten möchte, hat schon im Dezember die Möglichkeit KULTUR ROCKT einmal nicht im Pferdestall zu erleben, sondern eine Lesung im Lenneatelier Schmallenberg, in freundlicher Kooperation mit dem Kulturbüro Schmallenberg.

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