Kommunale Integrationszentrum des Kreises Olpe

KI übernimmt Regionalkoordination für das Netzwerk

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Die Vertreter der neuen Regionalkoordinationsstellen erhielten ihre Urkunden (von links): Andreas Ludwig (Kreis Olpe), Anja Schaube (Hagen), Karsten Burkardt (Siegen- Wittgenstein), Inga Bökmann (Soest), Katharina Miekley (Landeskoordination NRW), Sandra Godau-Geppert (Hamm), Wolfgang Brust (Bundeskoordination), Renate Bonow (Landeskoordination NRW). (Foto: Landeskoordination NRW)

„Schule ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ ist ein bundesweites Schulnetzwerk, deren
Mitglieder sich verpflichten, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule einzutreten, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekte und Aktionen zum Thema durchzuführen. Um dabei zu sein, bestätigen mindestens 70 Prozent aller Menschen, die in einer Schule lernen und arbeiten, mit ihrer Unterschrift, dass sie Verantwortung für das Klima an der Schule übernehmen wollen, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden.

Damit das Projekt weiter ausgebaut werden kann, ist das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Olpe (KI) kürzlich zur Regionalkoordinationsstelle des Netzwerks ernannt worden. Mit dem KI des Kreises Olpe erhielten auch die Kommunalen Integrationszentren von Hagen und Hamm sowie der Kreise Siegen-Wittgenstein und Soest aus der Hand von Wolfgang Brust von der Bundeskoordination die entsprechenden Urkunden. Der Vertreter der zentralen
Koordinierungsstelle in Berlin betonte die Bedeutung der Arbeit des Courage-Netzwerks und wie wichtig es gerade auch in der aktuellen Situation sei, Kinder und Jugendliche zu qualifizieren, zu motivieren und sich aktiv gegen jede Form der Diskriminierung zu stellen.
Die Regionalkoordinationen unterstützen sowohl Grund- und weiterführende Schulen, sowie
Berufskollegs, wenn sie Schule mit Courage werden möchten. Sie dienen als fachliche
Unterstützung bei der Planung und Durchführung von Aktionen und Workshops für Schüler und Lehrer. Sie vermitteln Kontakte zu Kooperationspartnern und zu anderen Courage-Schulen. Ein Netzwerk interessierter Schulen im Kreis Olpe soll gegenseitig Unterstützung bieten und neue Ideen diskutieren und umsetzen: „Das ist die Quelle für die Arbeit an einer couragierten Gesellschaft, denn leider gibt es im Kreis Olpe erst offiziell zwei Courage-Schulen. Da ist noch viel zu tun!“, so Andreas Ludwig vom KI.

Ansprechpartner für alle Schulen im Kreis Olpe ist das Kommunale Integrationszentrum: Andreas Ludwig, 0 27 61/81 673, a.ludwig@kreis-olpe.de, und Dagmar Sprenger 02761/81 445, d.sprenger@kreis-olpe.de.

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