Bei Wachowiaks ist frisches Veltins ein halbes Jahrhundert am Hahn

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Bei Familie Wachowiak im Stadtkrug ist seit 50 Jahren frisches Veltins am Hahn. Die Brauerei C. & A. Veltins gratulierte zum Jubiläum (stehend, v.l.): Bernd Wachowiak, Veltins-Verkaufsleiter Manfred Nieder und Gebietsverkaufsleiter Patrick Linke, Christian und Jan Wachowiak, vorne: Maria, Marlies und Daniela Wachowiak.

Großes Vertrauen in Marke und Unternehmen

Nur widerwillig ist Bernd Wachowiak vor 50 Jahren mit seinen Eltern Maria und Bernhard aus Mülheim nach Sundern gezogen. Heute ist er in der Stadt zu Hause und führt mit dem Stadtkrug eine Gastwirtschaft, die längst eine feste Institution im Stadtgebiet ist. Im September 1970 hat die Familie Wachowiak den Betrieb des damaligen Kolpinghauses übernommen und sich bei der Biermarke direkt für frisches Veltins entschieden. „Es war damals direkt klar, dass wir in Sundern mit einer Dortmunder Biermarke nichts werden können“, erinnert sich Bernd Wachowiak. Es war brauhistorisch eine Zeitenwende: Die Menschen wünschten Pils statt Export und zogen damit einen Schlussstrich unter die frühe Nachkriegsära der einst dominanten Dortmunder Biere im Sauerland.

Existenzgründer-Glück: Aus dem Haus Jentsch wurde der Stadtkrug

Schon nach wenigen Jahren entschied sich die Familie eine eigene Gaststätte kaufen zu wollen und nicht nur Pächter zu sein. Passenderweise stand das in den 70er-Jahren noch als Haus Jentsch bekannte Gebäude zum Verkauf. Man hatte bei der Wahl ein glückliches Händchen bewiesen: An der Hauptstraße gleich gegenüber dem Sportplatz war die Lage perfekt. Gemeinsam entschieden Vater und Sohn dann, das Haus zu kaufen. Das war 1975. Sodann wurde renoviert und angebaut: zwei Kegelbahnen, ein großer Saal und Wohnungen, in denen nach wie vor vier Generationen – zwar direkt am Betrieb, aber dennoch jede Generation für sich – wohnen. 1976 eröffnete Familie Wachowiak schließlich ihr neues, eigenes Lokal mit dem Namen Stadtkrug und ebenfalls der Marke Veltins am Hahn. „Einige Kunden sind uns dann auch in unsere eigene Gaststätte gefolgt. Und wir haben hier wirklich sehr viel erlebt“, so der Gastronom. Über einige Anekdoten könne man auch heute noch lachen. „Aber es hat sich auch einiges gewandelt in den Jahren. Früher gab es hier noch den klassischen Frühschoppen nach der Sonntagsmesse. Wir haben unser Lokal ganztags betrieben.“ Heute gibt es zwei Ruhetage, damit man auch mal Zeit für die Familie hat. An Wochentagen ist nur abends, an Sonn- und Feiertagen ab mittags geöffnet. „Wir sind heute eher ein Speiselokal, haben aber auch viele Kegelclubs. Früher hat das Kneipengeschäft überwogen.“ Und jedes Familienmitglied hat seinen festen Bereich. Maria Wachowiak, ältestes Familienmitglied, kümmert sich inzwischen hauptsächlich um die privaten Angelegenheiten. Sohn Bernd ist der Mann hinter der Theke. Seine Frau Marlies und deren Sohn Christian, der gelernter Koch ist, haben in der Küche das Sagen. Schwiegertochter Daniela kümmert sich unter anderem um die Gästezimmer. „Die vierte Generation, Enkelsohn Jan, geht erstmal noch zur Schule“, erzählt die Familie. „Wir treten schon immer im Rudel auf.“ Von Beginn an wurde die Gastronomie immer gemeinsam, mit allen Händen betrieben. Immer mal wieder wurde etwas renoviert oder verändert. Gerade die zurückliegenden Monate hat Christian Wachowiak genutzt, um auch den Saal zu modernisieren. „Nicht nur die Gastronomie- und Kneipenlandschaft hat sich gewandelt, auch das Publikum. Es kommen inzwischen auch viele junge Leute zu uns und noch mehr Kegelclubs. Und wir sind auch stolz auf unsere Stammkunden, die uns über alle die Jahre treu geblieben sind“, sagt Bernd Wachowiak. „Der Stadtkrug ist schon eine Institution in Sundern.“

Feier folgt: Haus- und Hoffest aufs nächste Jahr verschoben

Gemeinsam sollten die 50 Jahre, in denen die Wachowiaks ihre Gaststätte in Sundern betreiben, gefeiert werden. Bedauerlicherweise kann dieses Fest aber in diesem Jahr pandemiebedingt nicht stattfinden. „Wir haben unser Haus- und Hoffest auf das nächste Jahr verschoben. Dann stoßen wir gemeinsam auf 50 Jahre Veltins im Ausschank an“, freut sich die Familie, die zugleich auch die Zusammenarbeit mit der Brauerei C. & A. Veltins lobt. Von Anfang an habe alles gepasst und immer sehr gut funktioniert. Die Partnerschaft ist seit jeher sehr vertrauensvoll und so freuen sich beide Seiten, dass es im Stadtkrug auch in den nächsten Jahren frisches Veltins Pilsener geben wird. „Es ist wirklich toll, wenn man Kunden hat, die einem so viele Jahre die Treue gehalten haben und nach wie vor fest mit der Brauerei C. & A. Veltins verbunden sind“, lobt Veltins-Verkaufsleiter Manfred Nieder und überreicht zum Jubiläum den imposanten Veltins-Pokal mit ganz persönlicher Gravur.

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