Volksbank Sauerland verzeichnet ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019

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v.l.n.r. Florian Müller, Vorstandsmitglied Volksbank Sauerland, Peter Baum, Geschäftsführer Volksbank Sauerland Hausverwaltung GmbH, Michael Reiz, Vorstandsmitglied Volksbank Sauerland

Die Volksbank Sauerland kann den Herausforderungen des Bankenmarktes weiterhin aus einer Position der Stärke heraus begegnen. Das Geschäftsjahr 2019 schließt die genossenschaftliche Regionalbank im Wirtschaftsraum Sauerland erneut nicht nur mit einem soliden Wachstum und einem guten Ergebnis auf dem hohen Niveau des Vorjahres ab, die Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft als „Bank in der Region – für die Region“ konnte wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt werden. „Wir sind mit unserer Geschäftsentwicklung und dem Ergebnis sehr zufrieden“ erklärten die beiden Vorstandsmitglieder Michael Reitz und Dr. Florian Müller bei dem Bilanzpressegespräch am 03. März in der Hauptstelle der Volksbank Sauerland eG.

Parallel zur intensiven Zukunftsarbeit hat die Volksbank Sauerland eG im Geschäftsjahr 2019 ihre starke Marktposition als genossenschaftliche Regionalbank im Sauerland weiter ausgebaut und bewiesen, dass sie das Vertrauen ihrer Mitglieder und Kunden genießt. Sowohl bei den Kundenkrediten als auch bei den Kundeneinlagen konnte ein nachhaltiges Wachstum über alle Kundengruppen hinweg verzeichnet werden. Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr nochmal deutlicher und zwar um 7,06% (+108,4 Mio. €) auf knapp 1,65 Mrd. € an. Im Jahrespressegespräch präsentierte der Vorstand für das vergangene Jahr eine mehr als zufriedene und überaus zuversichtliche Bilanz. “Wir sind in der komfortablen Lage, dass wir aus eigener Kraft gestalten und entscheiden können. Im Interesse unserer Region, unserer Mitglieder und Kunden sowie unserer Mitarbeiter werden wir die Volksbank weiterentwickeln. Das sind beste Aussichten für die Zukunft“, so die Vorstände Dr. Florian Müller und Michael Reitz. Der genossenschaftliche Förderauftrag wird von beiden Vorständen als maßgeblicher Erfolgsfaktor angesehen. „Mit diesem Anspruch werden wir eine wachstums- und ergebnisstarke Bank im heimischen Wirtschaftsraum bleiben. Das ist und bleibt auch in Zukunft unsere Stärke.“

Bilanzielle Kundenkredite um über 100 Mio. € auf 1,1 Mrd. € gestiegen

Im Kreditgeschäft verbuchte die Volksbank ein Plus von beachtlichen 9,81%. Damit stiegen die Kredite (ohne vermittelte Darlehen) über alle Kundengruppen hinweg auf über 1,1 Mrd. €. „Damit haben wir die Schallgrenze von einer Milliarde € aus dem letzten Jahr noch einmal deutlich übertroffen und gesteigert.“ Die Bank hat auch im Jahr 2019 ihre Rolle als Finanzierer der heimischen Wirtschaft gut erfüllt hat. Diese Tatsache wird durch das dynamische Wachstum bei den Unternehmenskrediten gestützt. „Als Regionalbank tragen wir eine besondere Verantwortung für die Kreditversorgung des Wirtschaftsraumes. Regionale Nähe und Ortskenntnis, echtes Interesse für das Geschäftsmodell eines Unternehmens und ein hohes Maß an Verlässlichkeit machen uns schon seit Jahren zu einem bevorzugten Finanzierungspartner“, so Vertriebsvorstand Michael Reitz. Im bilanzwirksamen Geschäft konnten die Zuwächse nochmals gesteigert werden. Insgesamt wurden Neukredite in Höhe von 186,0 Mio € vergeben. Nach Abzug der Tilgungen und Endfälligkeiten bestehender Kredite ergab sich ein Nettowachstum der Bilanzposition von 101,1 Mio. € auf 1,13 Mrd. €. Die besondere Stärke der Volksbank als Mittelstandsbank wird daran deutlich, dass ein Großteil des Kreditvolumens auf Investitionskredite an die heimischen Unternehmen entfallen.

Neben dem bilanzwirksamen Geschäft wurden wie in den Vorjahren auch eine Vielzahl von Finanzierungen an die Partner des genossenschaftlichen Finanzverbundes vermittelt. Für private Immobilienfinanzierungen (Neubauten, Kauf von Immobilien, Umbauten) wurden 105 Mio. € bereitgestellt, davon 37,7 Mio. € an Hypothekenbanken sowie den Verbundpartner Schwäbisch Hall vermittelt. „Unsere Baufinanzierungsexperten haben in diesem Kerngeschäftsfeld ihre Stärke wiederholt unter Beweis gestellt“ sagte Michael Reitz. Damit ist das Thema „Rund um die Immobilie“ aktueller denn je. Mit erneut mehr als 1.000 Finanzierungen konnte in 2019 das gute Vorjahresergebnis nochmals verbessert werden. Das Gesamtkreditvolumen (bilanzielle und außerbilanzielle Kredite) betrug zum Jahresende 1,46 Mrd. € (+ 110 Mio. €). „Dies war auch in 2019 eine Herausforderung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ so Dr. Florian Müller und Michael Reitz unisono. Im Interesse unserer Mitglieder und Kunden bindet die Volksbank in ihre Finanzierungs- konzepte auch öffentliche Fördermittel ein. „Die Fördermittelzusagen für gewerbliche, landwirtschaftliche und wohnwirtschaftliche Zwecke betrugen im Jahr 2019 38,3 Mio. €. Davon entfielen auf den Gewerbebereich ca. 85%. Insgesamt wurden mit insgesamt 143 Anträgen (2018 waren es noch 241) 4,5 Mio € mehr vermittelt. 103 entfielen auf den Wohnungsbau, 40 Fördermittelzusagen sind im gewerblichen Segment angesiedelt. Der Rückgang der Förderkredite in Summe resultiert aus der Tatsache, dass viele Projekte direkt durch die Volksbank Sauerland und nicht über die Förderbanken abgewickelt wurden.

Kundeneinlagen weiter auf hohem Niveau

Die Entwicklung im Einlagengeschäft setzte sich angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase im Trend der Vorjahre überraschend positiv fort. Insgesamt nahmen die Kundeneinlagen nochmal um 66,1 Mio. € (+ 6,12%) auf knapp 1,15 Mrd. € zu. Das betreute Kundengesamteinlagenvolumen – bilanzielle und außerbilanzielle Einlagen (Depots, Guthaben bei Versicherungen und Bausparguthaben) – wurde mit 1,84 Mrd. € erwartungsgemäß erneut gesteigert (+ 7,4% bzw. 126,7 Mio. € ggü. dem Vorjahr). „Ähnlich wie im Vorjahr haben wir unsere Mitglieder und Kunden intensiv beim Vermögensaufbau und bei der Vermögensanlage begleitet“ so Vertriebsvorstand Michael Reitz. Dabei stellen Wertpapiere seit Jahren eine wichtige Alternative zu Bankeinlagen im Anlagemix dar. „Voraussetzung dafür sei allerdings eine individuelle, persönliche Beratung, die bei der Volksbank jedem Kunden – egal ob in der Filiale, Zuhause oder digital – offen stehe. Ob Aktien, Fonds, innovative Anlagen bis hin zur Vermögensverwaltung – wir haben für alle Bedürfnisse und Anlage-Mentalitäten eine passgenaue Lösung und die richtigen Berater“ so der Volksbank-Vorstand. Regelmäßiges Sparen ist auch weiterhin beliebt: Als finanzielles Polster für besondere Wünsche oder für das Alter nimmt diese Form des Wertpapiersparens einen hohen Stellenwert ein. Unter anderem schlossen Kunden 2019 über 1.614 neue Fondssparpläne ab. Für 2020 liegt also hier auch ein ganz besonderer Fokus.

Erfreuliche Entwicklung der GuV

Das Geschäftsjahr 2019 hat die Volksbank Sauerland mit einem Betriebsergebnis vor Bewertung von 12,2 Millionen € abgeschlossen. Der Zinsüberschuss lag mit 24,3 Millionen € exakt auf Vorjahresniveau, wiederholt ein tolles Ergebnis – und das trotz der weiterhin andauernden Niedrigzinsphase. Der Provisionsüberschuss fiel mit 10,4 Millionen € um ca. 200.000 € höher aus als im Vorjahr. Der Verwaltungsaufwand (Personal- und Sachaufwand) lag aufgrund von Tarifsteigerungen, höheren Kosten für Regulatorik und IT sowie Zukunftsinvestitionen mit 25,9 Millionen € etwas über dem Wert des Vorjahres. Michael Reitz und Dr. Florian Müller zeigten sich mit dem Ergebnis 2019 sehr zufrieden. „Unser Ergebnis ermöglicht es uns, wieder eine attraktive Dividende an unsere 35.265 Mitglieder auszuschütten“.

Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Anzahl der Mitglieder etwas ab – Gründe hierfür sind der Tatsache geschuldet, dass nur noch Mitgliedschaften mit „aktiven“ Bankverbindungen (Girokonto und der Nutzung mind. eines weiteren Produktes) abgeschlossen werden. „Gleichzeitig werden wir – vorbehaltlich der Zustimmung der Vertreterversammlung – unser Eigenkapital erhöhen. Damit stärken wir weiter unsere Eigenkapitalausstattung als wichtige Voraussetzung für zukünftiges Wachstum“. Die Tochterunternehmen der Volksbank Sauerland (Immobilien GmbH, Versicherungsagentur und Hausverwaltung GmbH) waren auch im Geschäftsjahr eine wichtige Säule im Kompetenz-Netzwerk der Bank und wurden durch die Volksbank Sauerland Immo-Wert GmbH, einer neuen Tochter, erweitert. Zudem wurde die Hausverwaltung GmbH mit Peter Baum, der sich als neuer Geschäftsführer der Immobilien GmbH‘s im Rahmen der Bilanzpressekonferenz vorstellte, zusätzlich verstärkt. „Unser Anspruch ist es, den Mitgliedern und Kunden im Immobiliensektor ein maßgeschneidertes Dienstleistungsangebot aus einer Hand anzubieten. Deshalb setzen wir seit vielen Jahren auf die Leistungsstärke aus eigener Kraft“ so Reitz und Dr. Müller.

Im internationalen Geschäft verbuchte die Volksbank Sauerland 2019 ein sehr gutes Jahr. Dafür sorgten über 8.000 Transaktionen (2018 waren es 8500 Vorgänge), die der sauerländische Mittelstand über die Auslandsexperten des Instituts abwickelte. Grund für die Reduzierung der Transaktionen ist die immer häufigere SEPA-Nutzung. Die Volksbank Sauerland begleitet insbesondere ihre Firmen- und Gewerbekunden bei ihren Geschäftsaktivitäten auf allen Märkten der Welt. Neu auf die Fahne der Volksbank Sauerland eG geschrieben wurde das Thema „Netzwerken“. Als Netzwerkerbank der Region möchten wir uns mit unseren Kunden sowohl im persönlichen als auch im digitalen Umfeld stärker vernetzen. Zwei Beispiele: Mit dem neugeschaffenen Ökosystem „Rund um die Immobilie“ bieten wir unseren Kunden ein noch umfassenderes, verzahntes Leistungsspektrum in Immobilienangelegenheiten an. Darüber hinaus werden wir im Laufe des Jahres 2020 den Startschuss für ein digitales Mitgliedernetzwerk geben, um somit auch im digitalen Bereich leichter mit den Kunden in Kontakt treten zu können.

Über 300.000 € an Vereine und gemeinnützige Einrichtungen

Die Volksbank Sauerland hat über das tägliche Bankgeschäft hinaus mit finanzieller und ideeller Unterstützung die Region mitgeprägt. Rund 500 Vereine, Institutionen und Initiativen förderte sie mit über 300.000 €. „Wir engagieren uns gerne und nachhaltig für unsere Region – das gehört zu unserem Selbstverständnis“ so beide Vorstandsmitglieder. Im Jahr 2019 waren wieder viele Crowdfunding Projekte (u.a. Kindergärten, Schulen, soziale und caritative Einrichtungen, Musikvereine, Schützenbruderschaften) erfolgreich. Insgesamt liegt das Co-Funding der Volksbank seit Einführung bereits bei über 113.000,- €.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Per 31. Dezember 2019 beschäftigen die Volksbank Sauerland und ihre Tochterunternehmen exakt 300 Mitarbeiter (darunter 20 Auszubildende und 101 Teilzeitbeschäftigte). Gegenüber dem Vorjahr ist die Belegschaft also gewachsen. „Daran wird deutlich, dass wir auch in der Personalentwicklung gegen den Trend unterwegs sind“ so Dr. Müller. „Wir sind uns sicher, dass unser innovatives Bank-Konzept als Arbeitgeber uns nachhaltig noch attraktiver macht und wir damit eine gute Antwort auf die extremen Herausforderungen des Arbeitsmarktes haben. Bei uns stehen der Teamgedanke, und das kreative Arbeiten im Mittelpunkt. Als Regionalbank bieten wir unseren Mitarbeitern für die Zukunft neue Perspektiven“. So wurden im Jahr 2019 über 750 Schulungstage von den Mitarbeitern wahrgenommen.

Auch in der Zukunft wird die lokale Verankerung der Volksbank Sauerland in ihrem Geschäftsgebiet ein wichtiger Erfolgsfaktor sein. „Wir stellen uns aber auch auf das sich ständig verändernde Kundenverhalten ein und prüfen regelmäßig, mit welchem individuellen Filialkonzept wir den Bedürfnissen am besten entsprechen“. Schon heute, aber auch zukünftig wird der digitale Vertriebsweg eine immer größere Bedeutung erhalten. „Hier will und muss die Volksbank die regionale Identität auch in der digitalen Welt ausbauen“ so die Vorstände.

Volksbank mit gutem und nachhaltigem Konzept für die Zukunft / Vorteilsprogramm MEINPLUS für Mitglieder

Die Digitalisierung soll weiter stark ausgebaut werden und dazu beitragen, dass die Volksbank für Mitglieder und Kunden einerseits noch schneller und komfortabler erreichbar ist, andererseits aber auch die Effizienz in den Abläufen weiter verbessert wird. Im vergangenen Jahr wurde damit begonnen die goldene GiroCard im Kundenbestand einzuführen. „Mit dieser Karte machen wir unseren Mitgliedern exklusive Angebote, die auch für Unternehmen in der Region vorteilhaft sind. Mit der goldenen GiroCard und dem damit verbundenen Vorteilsprogramm MeinPlus erhalten unsere Mitglieder vielfache Vorteile: wertvolle Vergünstigungen und Service-Extras bei Anbietern, Händlern und Dienstleistern in unserem heimischen Umfeld“ so die Mitglieder des Vorstandes. Zurzeit werden viele Geschäfts- und Gewerbekunden von ihren Beratern angesprochen um auch mit attraktiven Angeboten Teil von MEINPLUS zu werden. Zum KundenServiceCenter konnten Michael Reitz und Florian Müller noch sehr beeindruckende Zahlen mitteilen. Über 160.000 Anrufe (das sind ca. 640 pro Tag) erreichten die Mitarbeiterinnen im vergangenen Jahr. Bei über 5000 Terminen, die seitens des KSC vereinbart wurden, konnten zudem auch über 12000 Fragen und Anliegen von Kunden zum Thema Onlinebanking beantwortet werden.

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