Was wäre die Weihnachtszeit ohne Kerzen? Sie sorgen für gemütliche Stimmung. Damit sie sicher abbrennen und möglichst wenig gesundheits- und umweltschädliche Stoffe dabei entstehen, helfen diese Tipps:
STABIL AUFSTELLEN
Brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt lassen. Vor jedem Anzünden eine nicht brennbare Umgebung sicherstellen und sich extra vergewissern, dass sie nicht umfallen und Adventsgestecke nicht in Flammen aufgehen können.
VOR ZUGLUFT SCHÜTZEN
Besonders wenn eine Kerze flackert und rußt, können schädliche Stoffe entstehen. Diese daher immer windgeschützt aufstellen.
DOCHT ABSCHNEIDEN
Den Docht stets auf 1 bis 1,5 cm Länge kürzen. Ein zu langer Docht führt zu einer unruhigen und rußenden Flamme, die vermehrt Schadstoffe freisetzt.
RAND KÜRZEN
Bei Exemplaren mit mehr als 4 cm Durchmesser den Rand, der beim Abbrennen entsteht, auf 1 bis 2 cm herunterschneiden. So bekommt die Flamme besser Sauerstoff.
IN WAS TAUCHEN
Zum Löschen ohne Qualm den Docht kurz ins flüssige Wachs tauchen und sofort wieder aufrichten, etwa mit einem Streichholz. Kurz lüften, damit Raucharomen verfliegen.
AUF DUFTKERZEN VERZICHTEN
Wenn Duftzusätze verdampfen oder verbrennen, können sie zu Allergien, Kopfschmerzen und Übelkeit führen und es kann vermehrt Feinstaub in die Luft gelangen. Besser sind Produkte ohne Duft.
GLITTER MEIDEN
Dekore auf Kerzen in Form von Glitter, Lack, Schnee oder pflanzlichen Bestandteilen belasten die Raumluft beim Verbrennen zusätzlich. Verbraucherschützer raten zu schlichteren Varianten.
Text: Birgit Geuker
Foto: B. Lütke Hockenbeck