MATSCH! – ALLES FÜR KLEINE LANDENTDECKER
GUT GEZIELT …
Die Sommerferien sind lang, doch Spielideen gibt es zum Glück genug. Hier kommen zwei Vorschläge für selbst gebaute Wurfspiele im Garten.
MIT SCHWUNG DURCH DEN RING

Wer gerne Frisbee wirft und eine neue Herausforderung sucht, der kann es mit einem Hula-Hoop-Reifen versuchen. Dafür braucht man allerdings etwas Platz und zwei passende Punkte, zwischen denen sich eine lange Leine spannen lässt. In der Mitte wird der Reifen an zwei Stellen festgeknotet. So rutscht er nicht hin und her. Und schon kann es losgehen. Wer schafft es, die Frisbee-Scheibe durch den Reifen zu schleudern? Das Spiel klappt sogar ohne Mitspieler.
DOSENWERFEN MAL ANDERS

Hier ist der Ehrgeiz schnell geweckt: In die baumelnden Dosen zu treffen ist gar nicht so einfach. Das Gerüst ist dafür schnell gebaut. Wir haben zwei Stöcke mit Astgabeln in Töpfe mit Sand gesteckt. Ein gerader Stock, an dem die leeren Dosen hängen, wird einfach darüber gelegt. Wer keine Dosen hat, nimmt kleine Eimer oder Joghurtbecher. Nun fehlt nur noch ein Ball, zum Beispiel von einem Beachball-Spiel. Wer es etwas einfacher gestalten will, stellt das Gerüst auf einen kleinen Tisch und wirft aus kurzer Distanz. Mit einigen Metern Entfernung ist es auch für große Mitspieler eine echte Aufgabe.
MONSTERWURF

Eine Wurfwand ist einfach gemacht. Wir haben dafür einen großen Pappkarton genommen. Wichtig ist, dass er nach hinten stabil steht. Zwei unterschiedlich große Löcher hineinschneiden – fertig! Lustig wird es noch mit einem bunten Monstermotiv. Als Wurfbälle dient zusammengeknülltes Papier. So können auch mehrere Spieler gleichzeitig werfen.
RIESEN-SPIELBRETT…
Mit Kreide kannst du nicht nur Bilder, sondern auch Spielfelder aufmalen. Los geht’s!
SEEROSENTEICH
Male einen Teich mit Seerosenblättern auf, so wie du es auf dem Bild siehst. Auch ein paar Blüten und Enten sowie ein Start- und ein Zielfeld dürfen nicht fehlen. Versuche nun, von Blatt zu Blatt über den Teich zu hüpfen. Enten und Blüten darfst du dabei nicht berühren.
DARTS
Male einen tellergroßen Kreis auf und schreibe die Zahl 50 hinein. Darum herum malst du vier weitere Kreise und beschriftest sie mit den Zahlen 40, 30, 20 und 10. Nun brauchst du ein paar Steine. Wir haben dunkle und helle Steine genommen. Ihr könnt die Steine auch anmalen, um sie zu unterscheiden. Ziehe noch eine Startlinie, hinter der ihr euch aufstellt. Nun versucht jeder nacheinander, die Steine in die Kreise zu werfen und dabei möglichst viele Punkte zu bekommen.
KREISE TREFFEN
Dieses Spiel kannst du auch gut alleine spielen. Male dazu verschieden große Kreise auf und verteile Zahlen von 1 bis 9. In die großen Kreise schreibst du niedrige Zahlen, in die kleinen Kreise hohe Zahlen. Ziehe eine Startlinie. Nimm dir drei Steine und versuche, sie in die Kreise zu werfen. Wie viele Punkte kannst du sammeln? Nebenbei übst du so das Addieren.
DEINE SONNENUHR
Der Schatten zeigt Dir die Zeit an wie die Zeiger einer Uhr.

DAS BRAUCHST DU:
- Einen großen Topfuntersetzer aus Ton
- Einen Buntstifte oder Holzstab
- Alleskleber
- Wasserfeste Farbe, Stifte und Geodreieck
SO GEHTS:

Schritt 1: Markiere die Mitte auf der Unterseite des Untersetzers. Von dort aus teilst du mit einem Bleistift genau 14 Tortenstücke ein. Es ist wichtig, dass sie alle einen Winkel von 15 Grad haben. Frage am besten einen Erwachsenen um Hilfe. Zeichne die Striche danach mit einem wasserfesten Stift nach.

Schritt 2: An deine Tortenstücke schreibst du seitlich die Uhrzeit von 6 bis 20 Uhr. In der Nacht funktioniert die Sonnenuhr natürlich nicht. Beginne ganz rechts, so wie auf dem Bild. Wenn du magst, kannst du in die Mitte auch eine Sonne malen.

Schritt 3: Klebe nun den Buntstift oder den Holzstab so fest, dass er genau in der Mitte steht. An einem sonnigen Tag kannst du deine Sonnenuhr ausrichten. Genau zu einer vollen Stunde legst du die Sonnenuhr so hin, dass der Schatten vom Stab auf die passende Uhrzeit zeigt. An dem Schatten kannst du ab jetzt die Uhrzeit ablesen wie bei dem Zeiger einer richtigen Uhr. Das funktioniert, weil sich die Erde dreht. Darum wirkt es so, als würde die Sonne im Laufe des Tages am Himmel wandern und mit ihr der Schatten. Ganz exakt geht deine Uhr allerdings nicht. Dafür müsstest du den Stab in einem bestimmten Winkel schräg ankleben und nach Norden ausrichten. Aber für die ungefähre Zeit klappt es auch mit dieser einfachen Sonnenuhr!
Text: Elisabeth Morgenstern
Fotos: links: B. Lütke Hockenbeck / rechts: E. Morgenstern