Neue Eltern- und Schülerbegleiter bereit für ihren Einsatz

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Kreisdirektor Theo Melcher und Beate Hasenau von der Projektgruppe (hinten) mit den neu qualifizierten Eltern- und Schülerbegleitern: Paul-Martin Nöcker, Darya Ryanzina, Bernd Grams (Mitte), sowie Erika Gashi und Angela Di Pinto (vorne, jeweils von links). Es fehlt Ina Rudi (Foto: Kreis Olpe).

Sechs neue Eltern- und Schülerbegleiter unterstützen Eltern und ihre Kinder im Kreis Olpe bei dem Übergang von der Schule in den Beruf. Im Rahmen einer Feierstunde erhielten sie aus den Händen von Kreisdirektor Theo Melcher ihre Zertifikate.

Eltern sind nach wie vor wichtige Partner für ihre Kinder auf dem Weg von der Schule in den Beruf. Es gibt jedoch verschiedene Gründe, die es Eltern erschweren, den Berufsorientierungsprozess ihrer Kinder zu begleiten. Bei Menschen mit Migrationshintergrund können zudem sprachliche und kulturelle Hemmnisse sowie fehlende Kenntnisse unseres Bildungssystems hinzukommen. Da setzt die Begleitung durch die Eltern- und Schülerbegleiter an.

Doch auch die Schülerinnen und Schüler selbst und die Schulen können die Unterstützung durch die Eltern- und Schülerbegleiter in Anspruch nehmen. Diese Erweiterung des Angebots der insgesamt 19  qualifizierten Ehrenamtlichen geschieht vor dem Hintergrund, dass es immer mehr Familien gibt, in denen die Eltern ihre Kinder nicht begleiten können oder unterstützen wollen und auch Schulen hier an ihre personellen Grenzen geraten. In diesen Fällen können sich Schulen an die Eltern- und Schülerbegleiter wenden, die dann die Jugendlichen bei Bewerbungen unterstützen, mit Ihnen zu Betrieben gehen und Bewerbungsschreiben erstellen.

Um die neu qualifizierten Eltern- und Schülerbegleiter auf ihre Rolle vorzubereiten organisierte die Projektgruppe des Regionalen Bildungsnetzwerkes, bestehend aus Beate Hasenau und Christof Heimes, eine Fortbildungsreihe. In neun Modulen erhielten die Teilnehmer einen Überblick über verschiedene Informations- und Unterstützungsangebote im Übergang von der Schule in den Beruf und knüpften Kontakte zu beteiligten Personen in verschiedenen Institutionen: So standen zum Beispiel Besuche der LEWA Attendorn, der Universität Siegen, des Berufskollegs im Kreis Olpe und der Agentur für Arbeit auf dem Programm.

Abgerundet wurde die Fortbildung durch ein Kommunikationstraining, in dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ansprache von Jugendlichen, den Umgang mit Konflikten übten sowie ein mehrstündiges Bewerbungstraining absolvierten.

Die Projektgruppe wird den Einsatz der neuen Elternbegleiter im schulischen Bereich wie bisher mit den Kooperationsschulen abstimmen. Das gesamte Unterstützungsangebot der Eltern- und Schülerbegleiter ist kostenlos.

Eltern, Schüler, Lehrer und weitere am Übergangsprozess beteiligte Personen, die an einem Einsatz der Elternbegleiter interessiert sind, erhalten nähere Informationen beim Regionalen Bildungsnetzwerk, Beate Hasenau, Tel. (02761) 81 628, E-Mail b.hasenau@kreis-olpe.de.

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