Notfallseelsorge im Kreis Olpe

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Pfarrer Hans-Joachim Keßler (Mitte) und Pfarrer Ludger Wollweber (2. von rechts) präsentierten Landrat Frank Beckehoff (rechts) die Ausrüstung (Rucksack und Weste) der Notfallseelsorger. Mit dabei (von links) Manfred Viedenz und Dechant Andreas Neuser (Foto: Kreis Olpe).

Pfarrer Hans-Joachim Keßler (Grevenbrück) und Pfarrer Ludger Wollweber (Meggen) als
Mitglieder des Leitungsteams der Notfallseelsorge im Kreis Olpe sowie Dechant Andreas Neuser und Dekanatsreferent Manfred Viedenz waren kürzlich zu einem Gesprächstermin im Kreishaus, um Landrat Frank Beckehoff die Aufgaben und Strukturen der Notfallseelsorge vorzustellen.

Diesen wichtigen Seelsorgeauftrag haben die evangelische und die katholische Kirche als
ökumenische Aufgabe übernommen. Die Notfallseelsorge ist eingebunden in Einsätze von
Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr und Polizei, um Menschen in akuten Notlagen, in Krisen und Ausnahmesituationen Beistand zu leisten. Das Hilfsangebot der Notfallseelsorge umfasst Notfälle im privaten und öffentlichen Bereich. Dieser Dienst ist kostenlos und ohne Ansehen der Person, Religion oder Konfession.

Von April 2017 bis März 2018 haben sich insgesamt 34 haupt- und ehrenamtlich tätige Männer und Frauen in zwei Ausbildungskursen über mehrere Monate für diese verantwortungsvolle Aufgabe qualifizieren lassen. Organisiert und koordiniert wird die Notfallseelsorge von einem Leitungsteam, dem neben den beiden Pfarrern Keßler und Wollweber auch Björn Picker aus Attendorn angehört. Sie stehen dabei in enger Verbindung zum Fachdienst Brand- und Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst des Kreises Olpe.
Landrat Frank Beckehoff lobte den Einsatz der Notfallseelsorger und dankte für deren engagierten Dienst. In diesem Zusammenhang sicherte er den Gesprächspartnern auch zu, die Arbeit der Notfallseelsorge finanziell zu unterstützen.

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