Die Magie ist ein Teil seines Lebens

Thorsten Rosenthal verzaubert seit 25 Jahren

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Wenn Kinderaugen leuchten und Erwachsene gefesselt sind von seiner Show, ist Thorsten Rosenthal in seinem Element. Der Olper liebt es, die Menschen zu verzaubern.

Wenn Kinderaugen leuchten und Erwachsene gefesselt sind von seiner Show, ist Thorsten Rosenthal in seinem Element. Der Olper liebt es, die Menschen zu verzaubern. Die Magie ist längst zu einem Bestandteil seines Lebens geworden. Seit 25 Jahren zeigt der Finanzbeamte auf den unterschiedlichsten Events, Firmenfeiern, Märkten und Geburtstagen seine Kunststücke. Im Laufe der Jahre hat sich der 48-Jährige viele Tricks und Kniffe selbst beigebracht, bringt die Menschen gerne zum Staunen und lässt sie eintauchen in die Welt der Magie.

Die Liebe zur Zauberei glühte bei Thorsten Rosenthal bereits in seiner Kindheit. Als kleiner Steppke war er zu Gast beim Kolping-Kinderkarneval. Gefesselt von den für ihn unergründlichen und spannenden Geschehnissen wichen seine Augen nicht mehr von den Händen des Magiers, der dort seinen Auftritt hatte. Jahre vergingen, bis es zur nächsten Begegnung mit einem Zauberer kam, die ihm bis heute in bester Erinnerung geblieben ist.

Thorsten Rosenthal leistete gerade seinen Zivildienst im Mutterhaus der Franziskanerinnen in Olpe, als er auf einer Betriebsfeier die Bekanntschaft mit dem Attendorner Thomas Blume machte. Ein Profi in Sachen Zauberkunst und ein Vorbild für den jungen Fan der Magie. Der Gast ließ sich bei seinen Kunststücken gerne von Thorsten Rosenthal über die Schulter schauen und erklärte ihm einige Tricks. Und eins schaffte der Profi ganz bestimmt: Er entfachte bei Thorsten Rosenthal ein Feuer für die Zauberei und die Magie, das bis heute nicht erloschen ist.

Am Ende seiner Zivildienstzeit im Oktober 1992 hatte sich der Olper so viel Wissen angeeignet, dass er in der Lage war, ein eigenes Programm auf die Beine zu stellen. Der Beifall der begeisterten Gäste und die lobenden Worte spornten den Künstler zusätzlich an und gaben ihm recht, das richtige Hobby ausgewählt zu haben. Seitdem erweitert er sein Programm stetig. Neben der Zauberei gibt es einen Flohzirkus, Ballonmodellagen und eine Gruselkiste.

Thorsten Rosenthal ist es wichtig, sein Programm auf die jeweiligen Gäste abzustimmen. Rund 40 Mal steht der Olper jedes Jahr im Rampenlicht. Es gibt Programme für Kinder und Erwachsene, angepasst an den Rahmen. Die Dauer der Auftritte variiert individuell von zehn bis 60 Minuten, je nach Klientel. Es besteht auch die Möglichkeit, mehrere Auftrittsblöcke von jeweils 20 bis 30 Minuten zu buchen.

Das Wichtigste ist, dass die Gäste Freude am Gesehenen haben. Und das ist gewährleistet. Neue Ideen holt er sich beispielsweise beim jährlichen Zauberkongress in Sindelfingen. Dort treffen sich etwa 600 Gleichgesinnte zum Austausch. Noch größer und spektakulärer sind die Treffen im englischen Blackpool. Rund 3.000 Zauberer aus aller Welt und etwa 120 Händler bieten die besten Voraussetzungen für neue Ideen sowie Showeinlagen und begeistern den Hobby-Zauberer jedesmal aufs Neue. Für den Laien ist es ein aufwendiges Hobby, wenn man bedenkt, dass ein Zauberer immer neue Tricks und Shows inszenieren sollte, um interessant zu bleiben. Thorsten Rosenthal sieht das anders: „Für mich ist die Zauberei der Ausgleich zu meinem Beruf. Andere joggen. Ich zaubere eben. Der Beifall der Besucher ist für mich immer ein Ansporn, weiterzumachen“, so der 48-Jährige, der sich freut, dass er bei Besuchern, die er früher schon als Kinder verzaubert hat, heute bei den Geburtstagen ihrer Kinder zu Gast ist.

von Nicole Voss [Text und Foto]

HEIMATLIEBE-MAGAZIN Ausgabe Biggesee No. 3Dieser Artikel wurde zuerst in der Print-Ausgabe unseres HEIMATLIEBE-MAGAZINs veröffentlicht.

 

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